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Werbeagenturen waren ursprünglich die Vermittler zwischen Zeitungen und Anzeigenkunden

Werbeagenturen waren ursprünglich die Vermittler zwischen Zeitungen und Anzeigenkunden in denen Anzeigen veröffentlicht wurden. Die Anzeigen, welche in den Zeitschriften erschienen, wurden von den Werbeagenturen gestaltet. Ursprünglich wurde nicht für die Arbeit der Agenturen gezahlt, sondern für die das Erscheinen der Anzeige. Die Werbeagenturen bekamen von den Zeitungen Provisionen. Bei der Vermittlung von Anzeigen durch Druckereien oder Agenturen werden auch heute noch Provisionen von Zeitungen gezahlt. Ob diese Art der Provision noch sinnvoll ist, bleibt umstritten, beruht jedoch auf der geschichtlichen Entwicklung. Diese lässt sich chronologisch beschreiben. In der ersten Periode um 1855 entstand die erste Werbeagentur in Hamburg, oder besser gesagt in Altona, einem heutigen Stadtteil von Hamburg. Die Agentur trat als unparteiischer Berater der inserierenden Kunden auf. In Berlin wurde im gleichen Jahr von Litfaß das Institut der Anschlagsäulen gegründet. Im Jahr 1895 (Periode 2) wurden Werbeberater beschäftigt, welche die Aufgabe hatten, Reklame künstlerisch und wirksam zu gestalten. Die Kunden der Werbeagenturen sollten vor sinnlosen Ausgaben bewahrt werden. In Periode drei um 1920 entstehen Reklame-Service-Agenturen. 1924 wird die erste Reklame-Service-Agentur und die somit die erste moderne Werbeagentur in Deutschland gegründet. In der vierten Periode ab 1950 setzt sich während des Wirtschaftswunders in Deutschland diese Entwicklung fort. Ab 1990 beginnt die vorerst letzte Phase der Entwicklung in welcher die Entwicklung des Internets und des Dialog-Marketings die Werbeagenturen zwingen neue Wege zu gehen. Sie entwickeln sich zu Dienstleistern, welche alle Bereiche wie Werbung, Internet, Dialog, Public Relations (PR), Marketing und Promotion anbieten.

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