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Wenn der Seitensprung zum Fremdgehen wird

Nachdem wir versucht haben, zu erörtern, worin der Unterschied zwischen dem Seitensprung und dem Fremdgehen liegt und wir herausbekommen haben, dass der Seitensprung spontan passiert und das Fremdgehen eine geplante Angelegenheit ist, wenden wir uns nun der Frage zu, ab wann der Seitensprung zum Fremdgehen wird. Nachdem uns der vermeintliche Unterschied zwischen Seitensprung und Fremdgehen klar ist, können wir nun auch deutlich sagen, wann ein Seitensprung kein Seitensprung mehr ist, sondern zum Akt des Fremdgehens mutiert ist. Geschieht ein Seitensprung spontan und bleibt es bei einer einmaligen ungeplanten Ausnahme, bleibt dieser Seitensprung auch ein Seitensprung. Wiederholt sich der Seitensprung aber ein zweites, drittes und noch einige weitere Male, bekommt die ganze Geschichte Affärencharakter und kann nicht mehr als Seitensprung betrachtet werden, sondern fällt nun unter die Rubrik des Fremdgehens und der Affäre. Seitensprünge dauern eine Nacht, sind so genannte One- Night- Stands. Oftmals kennen sich die beiden verkehrenden nicht einmal und gehen nach dem Ereignis fortan wieder eigene und getrennte Wege. Sobald man aber dazu neigt, die Telefonnummern für weitere Treffen auszutauschen, und diese Treffen auch stattfinden, hat dies mit einem Seitensprung nichts mehr zu tun. Man verabredet sich um mit einander zu verkehren. Dies ist also geplant und daher wird dies als Fremdgehen bezeichnet. Nach einem erfolgten Seitensprung ist die Beziehung vielleicht noch zu retten, in dem man sich ausspricht und langsam wieder das Vertrauen des anderen gewinnt. Weicht jedoch der Seitensprung dem Fremdgehen, endet dies meistens mit der Trennung des Paares, da sich der betrogene Teil so verletzt, hintergangen und belogen fühlt, dass er dem Partner dieses Verhalten nicht verzeihen kann. Der Seitensprung ist meist der Anfang einer Beziehungskrise – das Fremdgehen fast immer das Ende der Krise und der Beziehung.

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