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Frauen verstehen – Trend oder Sinnsuche?

Der Unterschied der Geschlechter ist von jeher präsent. Nicht umsonst wurden bereits in frühesten Gesellschaftsformen die Rollen und Aufgaben von Mann und Frau entsprechend ihrer – zumeist körperlich bedingten – Fähigkeiten verteilt.

Der Mann war der Jäger und Sammler, die Frau kümmerte sich um die Familie sowie das Lager bzw. später das Heim. Doch erst in unserer modernen Gesellschaft, wird es zunehmend wichtiger, Frauen zu verstehen. Zumindest hat sich dieses Thema in der Öffentlichkeit und in den Medien zunehmend vermehrt. Woran liegt es also, dass sich seit einiger Zeit Politiker, Comedians, selbst ernannte Lebensratgeber, Journalisten oder sonstige Figuren des öffentlichen Lebens immer wieder mit den Themen „Frau“ und „Frauen verstehen“ beschäftigen? Versucht man auf diese Weise wirklich, den „Kampf der Geschlechter“, der etwa in der Frauenbewegung der 1970er Jahre seinen Höhepunkt fand, beizulegen, indem man den Männern nicht mehr offensiv die Stirn bietet, sondern sie um Verständnis für unumstößliche Eigenschaften von Frauen bittet? Oder versucht man nur, ein weiteres beliebiges Thema auszuschlachten, um sich in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit und Gehör zu verschaffen und damit letztlich sich selbst und seine Interessen zu vermarkten?

Welche Intentionen auch eine Rolle spielen mögen: Der Effekt ist auf jeden Fall ein für die Gesellschaft und für das Zusammenleben von Mann und Frau ein nützlicher: Denn immer, wenn Menschen versuchen, sich aufeinander einzulassen, dem anderen zuzuhören, sich in ihn, seine Situation, seine Ansichten oder auch Gefühle hinein zu versetzen, führt dies letztendlich zu mehr Verständnis und zu mehr Toleranz und dabei helfen unter anderem auch die richtigen flirttipps. Und dies sind Aspekte und Fähigkeiten, die nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen den Kulturen eine wesentliche Rolle spielen, um ein friedliches Miteinander zu erreichen.

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