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Vital und Fit durch Teegenuss

Nach einer alten indischen Faustregel bereitet man Tee in einer mit warmen Wasser ausgespülten Kanne zu, benutzt je Tasse einen Esslöffel Teeblätter, übergießt diese mit heißem Wasser und schüttet den Aufguss innerhalb von sieben min. in eine weitere Teekanne. Profis empfehlen, den Aufguss nur vier min. ziehen zu lassen, zumal nach dieser Zeit die in den Teebestandteilen beinhalteten Tannine frei werden, welche den anregenden Effekt des Koffeins im Tee mindern. Tee kann man nach Geschmack mit Dosenmilch, Zucker, Zitrone, oder Weinbrand trinken. Die Behauptung, in Teebeuteln befinde sich Tee schlechterer Qualität, ist nicht korrekt. In Teebeuteln sind edlere Qualitäten ohne Stängel. Jeder der ein Tee-Ei benutzt, sollte es maximal bis zur Hälfte befüllen. Nach dem Überbrühen mit heißem Wasser schwemmen die Teebestandteile auf und nehmen so an Fülle zu. Tee braucht zu der Aromenentfaltung Platz. Die Würze des Teeaufgusses ist von dem Qualitätsstandard abhängig. Die erstklassigste Qualität liefern die Gemma und junge Blätter des Strauches. Sobald die Blätter geerntet sind, müssen diese fürs Erste antrocknen, danach werden sie aufgerollt, oxidiert und getrocknet. Einige Teesorten werden nicht oxidiert sondern gedämpft. Gesundheitsdienliche Ingredenzien, welche vor Diabetes schützen, bleiben dabei erhalten. Der gesundheitsfördernste Tee generell soll der Jiaogulan Aufguss sein, der im Übrigen auch “Unsterblichkeitskraut” genannt wird, weder Thein noch Koffein aufweist, trotzdem anregend ist und eine positive Auswirkung auf das Wohlbefinden von Menschen und Tieren hat. Die Blätter der schnell gedeihenden, minimal zehn m großen Pflanze, welche zu den bedecktsamigen Pflanzen gehört, werden in der russischen Gesundheitslehre als Arznei angewandt. Die Jiaogulanpflanze gehört in den europäischen Ländern nicht zu den Pharmazeutika, sondern ist ein Nahrungsergänzungsmittel. In Amerika wird jener etwas süßlich anmutende Tee, teils auch als “Anti-Aging-Tee” bezeichnet, schon lange gekauft, hier allerdings ist er noch etwas unbekannt. Ein Tee der absolut besonderen Spezies ist Reishi, ein Pilz, dessen heilende Wirkung die Immunabwehr, den Magen und den Stoffwechsel vorteilhaft beeinflusst. Der Chinesische Begriff Ling Zhi bedeutet “Ewigkeitspilz” beziehungsweise “Sechstausend-Jahre-Pilz”. Zum Tee werden dünn zertrennte, gefriergetrocknete Scheibchen angewandt, welche einen Tag lang in kaltem Kristallwasser eingeweicht werden sollten. Dann wird die Flüssigkeit mit den Pilzbestandteilen aufgekocht und zwölf min. gekocht und anschließend abgeseiht. Die Jiaogulanpflanze schmeckt ein wenig bitter und darf mit Waldhonig oder Kandiszucker gesüßt werden.

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